Einführung in die Raunächte als Feier & keltische Jahreskreis Feste

Die Adventszeit und die keltischen Jahreskreisfeste

Der Advent ist die Zeit vor der Windersonnwende, in der man das vergangene Jahr noch einmal reflektieren kann. Die vier Wochen vor dem 21. Dezember, dem Jul-Fest, sind die dunkelsten Wochen des Jahres. Es ist die Zeit der flackernden Kerzen und der gemütlichen Abende zu Hause.

Man sollte die Gelegenheit nutzen mit sich und dem vergangenen Jahr ins Reine zu kommen und sinniert den Fragen nach…

Man sollte die Gelegenheit nutzen mit sich und dem vergangenen Jahr ins Reine zu kommen und sinniert den Fragen nach:

  • Was ist eigentlich geschehen in der vergangenen Zeit?
  • Wo habe ich „funktioniert“ und wo und wann habe ich „gelebt“?
  • Was lohnt es im Neuen Jahr fortzuführen?
  • Was sollte ich aus meinem Leben verabschieden?

Die vier Adventswochen reflektieren die vier Jahreszeiten:
Die erste Woche ( 23.11. – 29.11.) steht für den vergangenen Winter
Die zweite Woche (30.11. -06.12.) steht für das vergangene Frühjahr
Die dritte Woche (07.12. – 13.12.) für den vergangenen Sommer
Die vierte Woche (14.12. – 20.12.) für den vergangenen Herbst

Am 21.12. beenden wir unsere Rückschau und kommen in der Gegenwart an.

Es ist auffällig wie oft man in dieser Zeit der Reflektion auch durch die Temperaturen draußen an die jeweilige Jahreszeit erinnert wird. ALLES ist
miteinander verbunden: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft sind im aktuellen Augenblick spürbar. Sogar Begegnungen, Ereignisse und Stimmungen aus den
verschiedenen Jahreszeiten des vergangenen Jahres können sich wiederholen.

Dadurch können Erfahrungen wieder bewusst gemacht und verarbeitet werden. Wir haben in dieser Zeit die Möglichkeit unseren Frieden in Allem zu finden und
können diesen Prozess mit Fasten unterstützen. Fasten heißt: uns liebgewordene Gewohnheiten zu LASSEN. Die dadurch frei werdende Energie steht uns zur
Verfügung für Neues.

Der Advent ist eine Zeit des „Zyklenschließens“. Durch das Reflektieren und Beenden holen wir unsere Kraft wieder zu uns zurück.

Die Adventszeit ist die Zeit des „Danke“ sagen. In den Tagen des abnehmenden Lichts werden wir weniger vom Treiben draußen abgelenkt als im Sommer. Auch
der Natur gebührt nun ein Danke und eine Be-Achtung für die schönen Tage des Jahres, für das gemeinsame Erleben und Füreinander da sein. Es ist Brauch auch
ein Licht in die Natur zu stellen. Die Advents-Feiern geben Gelegenheit sich mit Freunden und Kollegen zu treffen und sich für die gelebte Gemeinschaft im Jahr
zu bedanken. Doch auch das gehört zur Achtsamkeit: Es liegt an uns selbst mit wem wir das wenige Licht teilen wollen!

Der Brauch einen Adventskranz zu dekorieren, unterstützt unsere Absicht.
Der Kranz sollte aus immergrünen Zweigen bestehen und durch ein rotes Band in vier gleiche Teile geteilt sein. Vier rote Kerzen zeigen diese Teile an und stehen
für die Liebe und Harmonie unserer Mutter Erde in den vier Jahreszeiten. Weiterhin wird der Kranz mit „etwas Goldenem“ und „etwas Silbernem“
geschmückt, zur Ehre von Sonne und Mond. Äpfel und Nüsse aus der letzten Ernte vervollständigen die Dekoration als Symbol für unsere Dankbarkeit an
Mutter Erde und ihre reichen Gaben, die uns ohne Hunger durch die Winterzeit kommen lassen. Die Kerzen werden in der Reihenfolge der Jahreszeiten in den dazu gehörenden Himmelsrichtungen entzündet.

Norden – Winter
Osten – Frühling
Süden – Sommer
Westen – Herbst

Das Anzünden der Kerzen kann mit einem Dank an die Natur verbunden werden und das Ausblasen der Kerzen mit einem Wunsch.

Weihnachtsfeier & Einführung in die Raunächte

Ich lade Sie recht herzlich ein, mit uns eine Weihnachtsfeier im Prismazentrum zu feiern und dabei Interessantes über die Raunächte zu erfahren.

Termin:
Samstag, 10. Dezember 2022, ab 12 Uhr mit „open End“

Anmeldung:
Eine Anmeldung ist erforderlich!

Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit.

Steinheilkunde, keltische Feste & Raunächte Feier