Möglichst bitte mit einer weißen Bluse, Hemd, T-Shirt oder Jacke bekleidet kommen.
Damals gab es Opfergaben, heute könnt Ihr, symbolisch, etwas Nahrhaftes (Obst o.Ä.) für die Arbeit in der Aufstellung mitbringen.
Auch die Heiler der Antike wussten:
Dein bisher geführter Lebensstil ist ein Grund für Deine Krankheit.
„Was bist Du bereit zu verändern, damit Heilung beginnen kann?“
So ist auch die Inschrift am Eingang der Tempelanlage in Epidauros zu verstehen:
„Rein muss sein, wer den duftenden Tempel betritt“
Damit war gemeint:
Das klare Bewusstsein für Dein Ziel und die echte Bereitschaft zur Veränderung ist die Voraussetzung für den Prozess.
Darf man Aufstellungsarbeit mit Mythen und religiösen Elementen vernetzen?
(Mythen vermitteln moralische Lehren und können die Grundlage für gesellschaftliche Normen bilden.Beispiele für religiöse Elemente sind Gebete, Feste, heilige Schriften, der Glaube an das Übernatürliche und religiöse Symbole und Zeichen,)
Der Glaube ist ein Begriff für Hoffnung, Trost, Freude und Gemeinsamkeit. Man hält etwas für wahr. Der Glaube an die Götter/Göttinnen, an eine Religion, an Geschichten und Mythen können viel bewirken.
Wir alle kennen Menschen, die mit Hilfe ihres Glaubens Veränderungen zum Positiven erfahren haben. Auch bei körperlichen und/oder psychischen Erkrankungen.
Wir Alle wissen: Manchmal geschehen noch Wunder. Welches Wunder würde ich mir für mich wünschen?“ Der Glaube an eine gute Zukunft, an eine Verbesserung meiner Situation, an positive Veränderungen in meinem Leben, setzen Energien frei.
Energie folgt der Aufmerksamkeit.
So ist es möglich die „göttliche Kraft“ in einer Aufstellung aufzustellen. Mit Respekt und Achtung und zum Wohle aller Wesen.
In jeder therapeutischen Arbeit ist „das sich leiten lassen“ ein wesentlicher Aspekt. Mit Hilfe der „göttlichen Kraft“ kann ich mich durch meine Gedanken und Gefühle leiten lassen. Die Akzeptanz anzunehmen, was sich zeigt, ist eine wahrlich große Aufgabe.
In der EPIDAUROS Aufstellung werden die Tempel (das Tun) der Gottheiten gestellt. Nicht die Gottheiten selbst. So ist genug Raum für ihre Energien, die helfend unterstützen
Spätestens hier endet der Mythos zugunsten der Repräsentanz hoher Geistwesen, die wir wahrnehmen dürfen.
Was ist EPIDAUROS?
Es begann mit einem Apollon Tempel, dessen Anlage sich von 600 v.Chr. bis 400 Jahre n.Chr. zum Heiligtum EPIDAUROS entwickelte. Was es auch immer war, es war auf jeden Fall der Beginn der Medizin mit Elementen die heute noch tragen und es war der Anfang von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.
Es gab Häuser für die Reinigung, Anlagen für Sport, Kultur (Theater), religiöse Zeremonien, ausgeglichene Ernährung und die heilende Wirkung von Wasser.
Das Heiligtum wurde 295 n.Chr. von Goten zerstört und im Verlauf der Christianisierung etwa 426 n.Chr. geschlossen.
Die antike Tempelanlage ist in Ruinen noch vorhanden. Der eigentliche Ort Epidauros ist einige Kilometer entfernt.
Asklepios
In der antiken Gedankenwelt wurde nur krank, wer „auf sein Gemüt nicht achtete, sei es, das er es nicht verstand, sei es, dass seine geistige Widerstandskraft abgenommen hatte, oder dass sein Glaube an das Göttliche zu schwach war“. So verstand man die Hinwendung zum Heiler Asklepios und Apollon (ebenfalls ein Gott für Heilung) eher als geistige Neuorientierung: „Gründliche Heilung wird also nur dann erzielt, wenn das Gemüt selbst geheilt ist, wenn Änderung der Mentalität, das heißt wenn -meta-noia-(Gemütswechsel) stattgefunden hat.“ Zusammen mit dem Gemüt kann dann auch der Körper genesen.
Manche sagen Asklepios, der Heiler, sei der Sohn Apollons, andere meine es wäre der 2. Sohn eines Königs aus dem Norden, der Heiler war. Die Römer nannten ihn Äskulap. Dieser Name blieb bis heute, auch seine Darstellung mit Stab und Äskulap-Natter finden wir heute noch in vielen Arzt-Logos.
Er war heilend in der Tempelanlage tätig. Die Heilungen sind überliefert, jedoch nicht die direkte Methode oder die durchgeführten Anwendungen.
Wie verläuft eine Aufstellung?
Etwa 2 Wochen vor Beginn der Aufstellung informiere ich über die nötigen Vorbereitungen.
Neben der eigenen Aufstellung gehört auch die Bereitschaft, als Stellvertreter bei den anderen Aufstellungen zu fungieren.
Der Tag beginnt mit Erklärungen zur Aufstellungsarbeit, der Bedeutung der Stationen und einigen wichtigen Hintergründen.
Der/die Klient(in) kann das Anliegen äußern oder für sich behalten.
- Station: die Propyläen, dargestellt von 2 Stellvertretern als „Torpfosten“ – der Eingang zum heiligen Raum.
- Bei der rituellen Waschung werden der Alltag und der „Reisestaub“ abgewaschen. Hier werden auch die Opfergaben abgegeben.
- Der „unbestimmte“ Tempel, für eine Gottheit, eine Energie des Aufstellenden, etwas was dem Aufstellenden heilig ist.
- Der Tempel der Artemis
- Der Tempel des Apollon: hier wird das Anliegen vorgebracht.
- Das Asklepieion. Der Klient legt sich zum „Tempel-Schlaf“. (Meditation)
Jeder geht in seiner eigenen Zeit von Station zu Station. Ob die Zwiesprache an den Stationen laut oder leise erfolgt, bleibt jedem selbst überlassen. Zum Schluss legt man sich auf die Liege zum „Tempel-Schlaf“. Ob Asklepios oder eine andere Energie (Idee, Erkenntnis, Gefühl) erscheint, ist offen. Nach etwa 10-15 Minuten beginnt der Rückweg. Du kommst auf dem Rückweg wieder an den Tempeln vorbei. Du bedankst Dich für die Aufmerksamkeit der Energien, für die Erkenntnisse und Gedankenanstöße.
Nach der Aufstellung ist ausreichend Zeit zu rekapitulieren.
Unser gemeinsamer Tag endet, wenn alle Teilnehmer ihr Anliegen vorgebracht haben und mit den Energien der verschiedenen Stationen kontakten konnten.
Hille und ich werden Jeden so gut unterstützen, wie es uns möglich ist.
Doch bei aller Fürsorge als Aufstellungsleitungsteam muss jedem Teilnehmer klar sein, dass er in eigener Verantwortung an der Aufstellung teilnimmt. Die Aufstellung kann dem eigenen Wohlbefinden dienen, sie ersetzt keinesfalls einen Arztbesuch oder eine medizinische Behandlung. Interessenten die Psychopharmaka einnehmen, können an der Aufstellung nicht teilnehmen.
Mindestteilnehmeranzahl: 10 Personen. Beitrag: 100,-€
Denkt bitte an die eigene Verpflegung in der Mittagspause. Getränke werden gestellt.
Die Aufstellung selbst ist im PRISMA-Gesundheitszentrum in Grünebach.
Erklärung zum PRISMA: So wie das PRISMA durch Bestrahlung mit Licht alle Farben zeigt, so möge auch dieser Raum und die Energien Dich bei der Selbsterkenntnis unterstützen.